Profile Probleme reduzieren, Anmeldungen beschleunigen und Office 365 ohne Einschränkung nutzen


Welcher Administrator kennt es nicht auch. Immer wieder diese lästigen Windows Benutzer Profile-Probleme in virtuellen oder auch physikalischen Desktop Umgebungen. Gerade wenn Windows Roaming Profile im spiel sind, sind Probleme vorprogrammiert. Wenn man sich auf die Suche nach der Ursache macht, stellt man oft fest, dass es kaum eine Lösung gibt und die Ursachen sehr vielschichtig sind. In manchen Fällen sind Applikationsprobleme auch auf ein Windows-Profile Problem zurückzuführen. Diese Abhängigkeit ist in manchen Fällen für den Administrator intransparent und die Suche nach der Fehlerquelle verschlingt sehr viel Zeit.

Leider kommt man aber selten um Roaming Profiles herum. Erst recht nicht, wenn virtuelle Applikationen oder Desktops zum Einsatz kommen, die nach einem Neustart zurückgesetzt werden. In der Vergangenheit war es oft so, dass ein Mitarbeiter einen physikalischen Rechner zugeordnet hatte und sich selten noch an andere Rechner angemeldet hat. Das ändert sich aber zu nehmend. Immer seltener gibt es fest zugeordnete Arbeitsplätze und die Mitarbeiter „roamen“ zwischen verschieden Büros und noch viel mehr, zwischen verschiedenen Geräten. Trifft dies zu, so muss der Administrator gewährleisten, dass die Mitarbeiter spezifischen Windows und Applikationseinstellung auch von Gerät zu Gerät mitwandern. Spätestens, wenn statt physische Rechner virtuelle Rechner, bzw. Desktops zum Einsatz kommen. In solchen Szenarien kommt man nicht mehr um Roaming Profiles herum. Solche VDI oder Terminalserver Umgebungen bauen darauf auf, dass eine Vielzahl von Desktops zur Verfügung stehen und der Mitarbeiter dynamisch immer einen beliebigen Desktop aus diesem Pool erhält.

FSLogix adressiert in virtuellen Umgebung das Profilmanagement

Und hier setzt FSLogix mit ihren Profile Container an. FSLogix gaukelt dem Betriebssystem ein lokales Profil vor und stellt im Hintergrund sicher, dass das Profile dennoch roamen kann. Durch diesen Trick werden alle Roaming-profile spezifischen Probleme beseitigt.

Aber wie macht FSLogix dies?

Die Kernkomponente ist ein Treiber der auf Kernelebene arbeitet und sich als „FSLogix Apps“ Agent im System darstellt. Dies stellt sicher, dass während der Anmeldung ein Benutzerprofil aus einer im Netzwerk befindlichen Ordner-Freigabe eingebunden wird. Für das Betriebssystem ist es völlig transparent und es geht von einem lokalen Profil aus.

Schnellerer Zugriff bei weniger Traffic:

Was steckt technisch dahinter. Für jeden User wird eine virtuelle Festplatte (VHDX) auf einem File Server erstellt. In dieser Festplatte befindet sich dann das klassische Benutzerprofil. Zur Laufzeit (Anmeldung) wird diese virtuelle Festpallatte z.B. in einen VDI-Desktop eingebunden und das Betriebssystem kann auf die Profildaten zugreifen als wären sie lokal. Normalerweise ohne einen FSLogix Profile Container würden zu diesem Zeitpunkt etliche Zugriffe auf dem File Server stattfinden und eine Vielzahl an Dateien übertragen.

Networktraffic

Hieraus resultiert eine drastische Reduzierung der Last auf dem File Server bei gleichzeitiger Erhöhung der Performance.

Wenn Sie nun…
Unerklärlich lange Anmeldezeiten haben:

Oftmals dauern Anmeldungen an virtuellen Desktops oder Applikationen viel zulange. Bei der Analyse der einzelnen Phasen stell man immer wieder fest, dass gerade das Laden des Profils einen Großteil der Anmeldezeit einnimmt. Das liegt aber nicht immer daran, dass die User den Desktop als Dateienablage missbrauchen oder auch die Eigenen Dateien nicht umgeleitet sind, sondern dafür können auch Applikationen verantwortlich sein.
Es gibt Anwendungen die einen Großteil an Daten in das Benutzerprofil abspeichern. Oftmals kann man dann den Anwendungen diese verhalten nicht abgewöhnen. Also versuchte man mit Scripting oder anderen Tricks, die sich nur schwer Administrieren lassen, die Daten auf ein Freigaben auszulagern. Mit FSLogix Profil Container kann man sich die Scripte sparen und sich auf andere Dinge konzentrieren.

Wenn Sie nun…
Office 365 nutzen müssen oder den Outlook Cache Mode:

Der Exchange Server wandert immer weiter weg von der eigentlichen Benutzerumgebung, was sich gerade in VDI oder Terminalserver-Umgebung sehr ungünstig auswirkt. Erst recht, wenn er in der Cloud betrieben wird. Die Folge ist, dass Outlook zunehmend langsamerer wird, umso größer das Postfach oder auch das Unternehmensadressbuch wird. Abhilfe schafft hier nur der Outlook Cache Mode der leider ohne weiteres nicht sinnvoll in dynamischen VDI und Terminalserver-Umgebung genutzt werden kann. Auch diese Problematik kann mit Profile Container adressiert werden.

Haben Sie Fragen hierzu oder interessieren sich für eine Demo? Schreiben Sie uns gerne an unter vdi@sva.de


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